Vita

Porträt von Gabriel Rinaldi, fotografiert von Friedrich Bungert

Gabriel Rinaldi wurde 1997 im Schwarzwald geboren und wuchs zwischen schwäbischer Provinz und italienischem Mittelmeer auf. Schon immer begeisterte er sich für den Journalismus und begann seine Karriere im Alter von 16 Jahren bei der Schwäbischen Zeitung, wo er über das lokale Geschehen im ländlichen Trossingen berichtete. Nach dem Abitur studierte Gabriel Politikwissenschaften und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und am King's College London. Anschließend absolvierte er als Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und der Deutschlandstiftung Integration einen Doppelmaster in International Affairs und Economics an der Hertie School, Berlin, und der Università Bocconi, Mailand. Außerdem schloss er einen Executive Course an der University of Chicago und ein journalistisches Volontariat an der Katholischen Journalistenschule ifp in München ab.

Während seiner Studienzeit leitete er UnAufgefordert, eine der einflussreichsten deutschen Studierendenzeitungen. Darüber hinaus engagiert sich Gabriel ehrenamtlich für verschiedene gemeinnützige Sozial- und Bildungsprojekte wie das Aelius-Förderwerk, die Jugendpresse Deutschland und Lie Detectors und bringt dort sein Fachwissen im Bereich Medien und Kommunikation als Dozent und Mentor ein. Zudem war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hertie School in die Forschung zur Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung eingebunden.

Neben der deutschen Innen- und Außenpolitik interessiert sich Gabriel auch für internationale Angelegenheiten. Er ist fasziniert von den Auswirkungen neuer Technologien auf Politik und Gesellschaft, insbesondere von Cybersicherheit, künstlicher Intelligenz und dem Metaverse. Er ist italienischer und deutscher Muttersprachler und spricht fließend Englisch und Französisch. Außerdem ist Gabriel zertifizierter Ersthelfer für mentale Gesundheit und aktives Mitglied im Berlin Hub der Global Shapers Community. In seiner Freizeit verfolgt er leidenschaftlich seine Lieblingsfußballmannschaft, den CFC Genua.

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Porträt von Friedrich Bungert

Karriere

Gabriel Rinaldi erhielt den Medienpreis für digitale Aufklärung 2022 für seinen Artikel über das Metaversum in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, fotografiert von Larena Klöckner.

Im Laufe seiner Karriere hat Gabriel Rinaldi mit einer Reihe von Medienhäusern zusammengearbeitet und Artikel, Kommentare, Interviews, Reportagen, Features und datengestützte Recherchen veröffentlicht. Bislang hat er für verschiedene Medien gearbeitet:

  • DER SPIEGEL
  • Der Tagesspiegel
  • Deutsche Presse-Agentur
  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • POLITICO
  • Perspective Daily
  • Süddeutsche Zeitung
  • Süddeutsche Zeitung Dossier
  • Südwest Presse
  • Schwäbische Zeitung
  • Tagesspiegel Background Cybersecurity
  • taz, die tageszeitung
  • The Washington Post
  • Zweites Deutsches Fernsehen

Für seine journalistische Arbeit wurde Gabriel vom medium magazin zu den Top 30 unter 30 im Journalismus ernannt, als Gewinner der Nova 111 Student List Italy 2022 ausgewählt und mit journalistischen Stipendien als Google News Initiative Fellow 2020 am European Journalism Centre (EJC) und Stipendiat an der Katholischen Journalistenschule ifp ausgezeichnet. Außerdem stand er auf der Shortlist für den UMSICHT-Wissenschaftspreis 2022 in der Kategorie Journalismus sowie für den Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus 2022 und den Coburger Medienpreis in der Kategorie Nachwuchs. Zudem erhielt er eine honorable mention bei den Covering Climate Now Journalism Awards 2022 in der Kategorie Studentische Journalisten. Zuletzt gewann er den ersten Platz des Medienpreises für digitale Aufklärung 2022 in der Kategorie Geschriebenes Wort.

Eine Auswahl seiner Arbeiten finden Sie hier.

Auftritte

Gabriel Rinaldi spricht auf einem Panel zum Thema Journalismus in Hamburg, fotografiert von Isabela Pacini

Gabriel Rinaldi hält regelmäßig Vorträge über seine Arbeit als Journalist und unterrichtet Schülerinnen und Schüler sowie junge Medienmachende über die Welt des Journalismus. Bislang hat er Keynotes, Workshops und Seminare zu Fake News, Fact-Checking und Datenjournalismus gehalten. So leitete Gabriel beispielsweise einen Workshop auf der YouMeCon 2022 – einer von der Jugendpresse Deutschland organisierten Konferenz – und unterrichtete Schülerinnen und Schüler für Lie Detectors und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zum Thema Desinformation. Er ist auch Teil des journalistischen Projekts Reportagen.fm und Vorstandsmitglied bei UnAufgefordert, seiner ehemaligen Studierendenzeitung.

Gabriel engagiert sich auch ehrenamtlich für soziale und gemeinnützige Projekte – etwa als Mentor – und kommentiert gelegentlich Themen aus seinem Fachgebiet. Er trat in verschiedenen Podcasts auf, um über die Medienbranche zu sprechen, und war live zu Gast bei Sky TG24 in Italien, um die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 zu diskutieren.

Sie können mit ihm über Social Media oder per E-Mail in Kontakt treten.

Gabriel Rinaldi hält einen Vortrag auf der medium magazin Top 30 under 30 Konferenz in Frankfurt am Main, fotografiert von Andreas Varnhorn.

Fotos von Isabela Pacini und Andreas Varnhorn

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Gabriel Rinaldi
c/o Süddeutsche Zeitung Dossier
Französische Straße 48
10117 Berlin

Kontakt

E-Mail: gabriel.rinaldi [at] sz-dossier.de